Christliches Mehrgenerationenhaus Berlin (Gutachten)

Gastfreundschaft wird ein wesentliches Merkmal des christlichen Mehrgenerationenhauses mitten in Berlin sein. Die Projektidee verbindet den Gemeinschaftsaspekt des Glaubens mit den Anforderungen des modernen Lebens in der Stadt. Im Zusammenleben der Generationen soll das Erfahrungswissen und die Alltagskompetenz geteilt und weitergegeben werden. Der Entwurf sieht 25 Wohnungen verschiedenen Zuschnitts und Größe vor, die flexibel zusammengelegt und unterteilt werden können. Eine Wohnküche, eine Bibliothek, eine Kapelle, Hobbyräume, einen Gemeinschaftraum und ein öffentlich Bistro ergänzen das Raumprogramm. Auch die Integration eines Hortes ist als Option berücksichtigt.

Seinen baulichen Ausdruck findet das Vorhaben in einem fünfgeschossigen Atriumhaus. Der begrünte Innenhof mit seiner umlaufenden Laubengangerschließung lässt einen klösterliche Kreuzgang anklingen. Im Erdgeschoss verzahnen großzügig bemessene Durchgänge das Atrium mit dem umgebenden Garten. Die Balance zwischen Offenheit und Abgeschiedenheit, zwischen Gemeinschaft und Rückzug kennzeichnet das Haus als ein Ort des Glaubens und der Begegnung.




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